Antwort von Sheikh Eşref Efendi
Bismillahirr-rahmanirrahim

... kann ich den Weg gehen, wenn ich die Religion nicht annehme?

Sheikh Eşref Efendi | Berlin  05.09.2012
  • Frage: ... kann ich den Weg gehen, wenn ich die Religion nicht annehme?

    Antwort: Esselamun aleykum liebe Schwester

    Wir laden niemanden zur Religion des Islam ein, wir laden Menschen zur Wahrheit und Spiritualität ein. In der Religion gibt es ohnehin keinen Zwang, so dass sich auch niemand in irgendeiner Weise genötigt zu fühlen braucht, den Islam als Lebensprinzip umsetzen zu müssen.

    Die uns gegebene Aufgabe seitens unseres Großsheikhs lautet nicht, Leute zu Anhängern des Islam zu machen. Wir haben den Auftrag zu Menschen über die Wahrheit zu sprechen. Wir haben dir den Islam nicht aufgebürdet.

    Wir möchten dir aber gerne ein Licht von der Wahrheit mit auf den Weg geben.

    Die Wahrheit ist wie Honig. Süß. Allerdings ist der Weg, bis man die Wahrheit bekommt, bitter. Denn dieser ist immer mit Mühen und Hindernissen gepflastert. Das gefällt dem Ego nicht. Und besonders nicht den Egos der heutigen Zeit.

    Diese sind groß und schwer geworden, also untragbar. Der Mensch heute ist ein soft-Mensch geworden, der keine Last mehr tragen will und kann.

    Wer nach Honig verlangt, muss den Stich der Biene in Kauf nehmen, ihn erdulden. Der Imker nimmt dies in Kauf – denn nur er kennt den wahren Wert des Honigs.

    Die Heiligen sind barmherzig. Sie haben heute die Göttliche Erlaubnis, den Menschen vom Honig zu geben, ohne dass sie die Biene kennen lernen müssen.

    Der Stützpfeiler unseres Weges – des Naqshibandi Weges – Shah Bahauddin Naqshband sagte einst als er gefragt wurde, welches höher sei, Islam oder die Naqshibandiyya, dass die Naqshibandiyya höher sei.

  • Denn die Naqshibandiyya ist die Essenz – die Seele des Islam. Islam aber ist der Körper. Und Vollkommenheit ist nur durch beides.

    Aber Vollkommenheit hat einen hohen Preis, die Disziplin. Wir wollen keine Disziplin lernen, wir wollen Spiritualität genießen.

    Die Heiligen sagen dann genieße, du musst nicht auf den Körper schauen, aber klage dann auch nicht, dass du unvollkommen bist.

    Wir leben, was wir lehren. Und wir haben nichts, was wir um jeden Preis an jemanden bringen müssten.

    Du bist frei darin und warst es auch immer gewesen, zu entscheiden, wo du hinein oder wo du herausgehst. Was den Islam betrifft. Es gibt immer wieder welche, die nur reinschauen und dann gehen, aber die die reinkommen sind immer in der Mehrzahl.

    Es gibt 2 Milliarden Muslime in der Welt. Jene, die den Pflichten des Weges nachgehen, sind nur eine Hand voll ... dennoch ist die Mehrheit, also jene, die nicht richtig praktizieren, dadurch nicht aus der Religion verbannt. Sie sind alle im Islam. Man muss das Ganze richtig verstehen...

    Wir haben dich im Herzen und du wirst geführt werden. Ganz egal, wie du dich entscheidest.

    Sei gesegnet und gegrüßt

    Sheikh Eșref Efendi

  • Frage: ... kann ich den Weg gehen, wenn ich die Religion nicht annehme?

    Antwort: Esselamun aleykum liebe Schwester

    Wir laden niemanden zur Religion des Islam ein, wir laden Menschen zur Wahrheit und Spiritualität ein. In der Religion gibt es ohnehin keinen Zwang, so dass sich auch niemand in irgendeiner Weise genötigt zu fühlen braucht, den Islam als Lebensprinzip umsetzen zu müssen.

    Die uns gegebene Aufgabe seitens unseres Großsheikhs lautet nicht, Leute zu Anhängern des Islam zu machen. Wir haben den Auftrag zu Menschen über die Wahrheit zu sprechen. Wir haben dir den Islam nicht aufgebürdet.

    Wir möchten dir aber gerne ein Licht von der Wahrheit mit auf den Weg geben.

    Die Wahrheit ist wie Honig. Süß. Allerdings ist der Weg, bis man die Wahrheit bekommt, bitter. Denn dieser ist immer mit Mühen und Hindernissen gepflastert. Das gefällt dem Ego nicht. Und besonders nicht den Egos der heutigen Zeit.

    Diese sind groß und schwer geworden, also untragbar. Der Mensch heute ist ein soft-Mensch geworden, der keine Last mehr tragen will und kann.

    Wer nach Honig verlangt, muss den Stich der Biene in Kauf nehmen, ihn erdulden. Der Imker nimmt dies in Kauf – denn nur er kennt den wahren Wert des Honigs.

    Die Heiligen sind barmherzig. Sie haben heute die Göttliche Erlaubnis, den Menschen vom Honig zu geben, ohne dass sie die Biene kennen lernen müssen.

    Der Stützpfeiler unseres Weges – des Naqshibandi Weges – Shah Bahauddin Naqshband sagte einst als er gefragt wurde, welches höher sei, Islam oder die Naqshibandiyya, dass die Naqshibandiyya höher sei.

  • Denn die Naqshibandiyya ist die Essenz – die Seele des Islam. Islam aber ist der Körper. Und Vollkommenheit ist nur durch beides.

    Aber Vollkommenheit hat einen hohen Preis, die Disziplin. Wir wollen keine Disziplin lernen, wir wollen Spiritualität genießen.

    Die Heiligen sagen dann genieße, du musst nicht auf den Körper schauen, aber klage dann auch nicht, dass du unvollkommen bist.

    Wir leben, was wir lehren. Und wir haben nichts, was wir um jeden Preis an jemanden bringen müssten.

    Du bist frei darin und warst es auch immer gewesen, zu entscheiden, wo du hinein oder wo du herausgehst. Was den Islam betrifft. Es gibt immer wieder welche, die nur reinschauen und dann gehen, aber die die reinkommen sind immer in der Mehrzahl.

    Es gibt 2 Milliarden Muslime in der Welt. Jene, die den Pflichten des Weges nachgehen, sind nur eine Hand voll ... dennoch ist die Mehrheit, also jene, die nicht richtig praktizieren, dadurch nicht aus der Religion verbannt. Sie sind alle im Islam. Man muss das Ganze richtig verstehen...

    Wir haben dich im Herzen und du wirst geführt werden. Ganz egal, wie du dich entscheidest.

    Sei gesegnet und gegrüßt

    Sheikh Eșref Efendi

  • Frage: ... kann ich den Weg gehen, wenn ich die Religion nicht annehme?

    Antwort: Esselamun aleykum liebe Schwester

    Wir laden niemanden zur Religion des Islam ein, wir laden Menschen zur Wahrheit und Spiritualität ein. In der Religion gibt es ohnehin keinen Zwang, so dass sich auch niemand in irgendeiner Weise genötigt zu fühlen braucht, den Islam als Lebensprinzip umsetzen zu müssen.

    Die uns gegebene Aufgabe seitens unseres Großsheikhs lautet nicht, Leute zu Anhängern des Islam zu machen. Wir haben den Auftrag zu Menschen über die Wahrheit zu sprechen. Wir haben dir den Islam nicht aufgebürdet.

    Wir möchten dir aber gerne ein Licht von der Wahrheit mit auf den Weg geben.

    Die Wahrheit ist wie Honig. Süß. Allerdings ist der Weg, bis man die Wahrheit bekommt, bitter. Denn dieser ist immer mit Mühen und Hindernissen gepflastert. Das gefällt dem Ego nicht. Und besonders nicht den Egos der heutigen Zeit.

    Diese sind groß und schwer geworden, also untragbar. Der Mensch heute ist ein soft-Mensch geworden, der keine Last mehr tragen will und kann.

    Wer nach Honig verlangt, muss den Stich der Biene in Kauf nehmen, ihn erdulden. Der Imker nimmt dies in Kauf – denn nur er kennt den wahren Wert des Honigs.

    Die Heiligen sind barmherzig. Sie haben heute die Göttliche Erlaubnis, den Menschen vom Honig zu geben, ohne dass sie die Biene kennen lernen müssen.

    Der Stützpfeiler unseres Weges – des Naqshibandi Weges – Shah Bahauddin Naqshband sagte einst als er gefragt wurde, welches höher sei, Islam oder die Naqshibandiyya, dass die Naqshibandiyya höher sei.

  • Denn die Naqshibandiyya ist die Essenz – die Seele des Islam. Islam aber ist der Körper. Und Vollkommenheit ist nur durch beides.

    Aber Vollkommenheit hat einen hohen Preis, die Disziplin. Wir wollen keine Disziplin lernen, wir wollen Spiritualität genießen.

    Die Heiligen sagen dann genieße, du musst nicht auf den Körper schauen, aber klage dann auch nicht, dass du unvollkommen bist.

    Wir leben, was wir lehren. Und wir haben nichts, was wir um jeden Preis an jemanden bringen müssten.

    Du bist frei darin und warst es auch immer gewesen, zu entscheiden, wo du hinein oder wo du herausgehst. Was den Islam betrifft. Es gibt immer wieder welche, die nur reinschauen und dann gehen, aber die die reinkommen sind immer in der Mehrzahl.

    Es gibt 2 Milliarden Muslime in der Welt. Jene, die den Pflichten des Weges nachgehen, sind nur eine Hand voll ... dennoch ist die Mehrheit, also jene, die nicht richtig praktizieren, dadurch nicht aus der Religion verbannt. Sie sind alle im Islam. Man muss das Ganze richtig verstehen...

    Wir haben dich im Herzen und du wirst geführt werden. Ganz egal, wie du dich entscheidest.

    Sei gesegnet und gegrüßt

    Sheikh Eșref Efendi

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