Die 40 Großsheikhs des Naqshbandiyya-Sufi Ordens
5. Sheikh der goldenen Kette:

Sheikh Ja`far as-Sadiq

Möge Allah ihn segnen und Frieden schenken  07.12.2019
  • Jafar, Sohn Imam Muhammed al-Baqirs, Sohn al-Imam Zain al-`Abidins, Sohn al-Husayns, Sohn `Ali bin Abi Talibs , wurde am achten Tag des Ramadan im Jahre 83 n.H. geboren. Seine Mutter war die Tochter al-Qassims , dessen Großvater der ehrenwerte Abu Bakr as-Siddiq war.

    Er verbrachte sein Leben im Gottesdienst und in Taten der Frömmigkeit für Allahs Willen. Er wies alle ruhmreichen Positionen ab und bevorzugte die Ausübung von uzla, der Isolation von dieser niedrigen Welt. Einer seiner Zeitgenossen, Umar ibn Abi-l-Muqdam, sagte: „Wenn ich Jafar ibn Muhammed anschaue, sehe ich die Abstammung und das Geheimnis des Propheten (sav) in ihm vereint.“

    Seine Abstammung vom Propheten (sav) beruht auf zwei Zweigen: Er empfing das Geheimnis des Propheten (sav) durch Ali und das Geheimnis des Propheten (sav) durch Abu Bakr . In ihm vereinten sich zwei Geschlechter. Aus diesem Grund wurde er als „das Erbe der prophetischen Station (Maqam an-Nubuwwa) und das Erbe der wahrhaftigen Station ( Maqam as-sidiqiyya) bezeichnet.“ In ihm spiegelte sich das Licht des Wissens der Wahrheit und Wirklichkeit wider. Dieses Licht schien stark und das Wissen wurde während seiner Lebzeiten weit verbreitet.

    Jafar berichtete von seinem Vater, Muhammed al-Baqir, dass ein Mann zu seinem Großvater, Zain al-Abidin, kam und sagte: „Erzähle mir von Abu Bakr!“ Er sagte: „Du meinst as-Siddiq?“ Der Mann sagte: „Wie kannst du ihn as-Siddiq nennen, wenn er doch gegen dich und die Familie des Propheten (sav) ist?“ Er antwortete: „Wehe dir. Der Prophet (sav) nannte ihn as-Siddiq und Allah nahm diesen Titel an. Wenn du zu mir willst, musst du Liebe zu Abu Bakr (as) und Umar (as) in deinem Herzen haben.“

    Jafar (as) sagte: „Die beste Fürsprache, in der meine Hoffnung liegt, ist die Abu Bakr as-Siddiqs .“ Von ihm ist auch die folgende Beschwörung bekannt: „O Allah, Du bist mein Zeuge, dass ich Abu Bakr (as) und Umar (as) liebe und falls es nicht war wäre, was ich sage, dann verbiete mir die Fürsprache des Propheten (sav).“

    Er erlernte das Wissen der hadithe von zwei Quellen: Von seinem Vater durch Ali und von seinem Großvater mütterlicherseits, al-Qassim. Dann erweiterte er sein Wissen über die hadithe durch die Gefolgschaft mit Urwa, Aata, Nafi und Zuhri. Die beiden Sufyans, Sufyan ath-Thawri und Sufyan ibn Uyayna, Imam Malik, Imam Abu Hanifa und al-Qattan lernten bei ihm die hadiths, wie es auch spätere hadith-Gelehrte taten. Er war ein mufassir al-Quran oder Meister in Exegesen, ein Gelehrter der Rechtssprechung, und einer der größten mujtahids (sie haben die Erlaubnis legale Entscheidungen zu treffen) in Medina.

  • Jafar (as) eignete sich beides an, Wissen über die äußere Form der Religion und die Bestätigung der inneren Wirklichkeit im Herzen. Das letztere spiegelte sich in vielen Visionen und in seinen übernatürlichen Kräften wieder.

    Eines Tages beschwerte sich jemand bei dem regierenden al-Mansur über Jafar (as). Sie brachten ihn vor Mansur und fragten den Mann, der sich beschwert hatte: „Schwörst du, dass Jafar das tat, was du uns beschrieben hast?“ Er sagte: „Ja, ich schwöre.“ Jafar sagte: „Lasst ihn schwören, dass ich das getan habe, was er behauptet und lasst ihn zudem schwören, dass wenn er lügt Allah ihn bestraft.“ Der Mann bestand auf seine Klage und Jafar bestand auf den Eid. Letztendlich nahm er den Eid an. Sofort als er den Eid aussprach, fiel er tot um.

    Eines Tages hörte er, dass al-Halkim bin al-Abbas al-Kalbi seinen eigenen Onkel an einer Dattel Palme kreuzigte. Er war so unglücklich darüber, dass er seine Hände erhob und sagte: „O Allah sende ihm einen deiner Hunde, um ihm eine Lektion zu erteilen.“ Nach kurzer Zeit wurde al-Hakim von einem Löwen in der Wüste aufgefressen.

    Imam at-Tabari berichtet, dass Wahb sagte: „Ich hörte dass Layth ibn Sad sagt: `Ich ging auf eine Pilgerfahrt im Jahre 113 n. H. und nachdem ich das obligatorische Nachmittagsgebet (salat al-Asr) verrichtet hatte, las ich einige Verse des Heiligen Qurans, dabei sah ich jemanden, der Allah anrief, in dem er sagte: `Ya Allah, Ya Allah...` Er wiederholte es wieder und wieder bis er seinen Atem verlor. Dann machte er weiter mit `Ya Hayy, Ya Hayy,...`, bis er erneut seinen Atem verlor. Dann erhob er seine Hände und sagte: `O Allah, Ich habe Lust Weinbeeren zu essen, O Allah gib mir einige. Und mein Umhang (jubba) ist auch schon so alt und verkommen, bitte O Allah, gib mir einen neuen.` Layth ibn Sad sagte: `Er hatte kaum seine Worte beendet und schon war vor ihm ein Korb voller Beeren, obwohl es zu dieser Zeit nicht einmal Beeren gab. Neben dem Korb erschienen zwei Umhänge von solcher Schönheit wie ich sie noch nicht gesehen hatte. Ich sagte: `O mein Partner, teile mit mir.` Er sagte: `Wie kannst du mein Partner sein?` Ich antwortete: `Während du gebetet hast, habe ich Amin gesagt.` Daraufhin sagte Imam Jafar: `Dann komm und iss mit mir.` Und er gab mir einen seiner Umhänge. Daraufhin lief er weiter als er einen Mann traf, der sagte: `O Sohn des Propheten (sav), bedecke mich, denn ich habe nichts außer diesen Stücken.` Er gab ihm sofort den Umhang, den er vor kurzem bekommen hatte. Ich fragte den Mann: `Wer ist das?` Er antwortete: `Das ist der große Imam, Jafar as-Sadiq.` Ich rannte umher, um ihn zu finden, er war jedoch verschwunden.“

  • Dies ist ein kleiner Einblick in die vielen Anekdoten und die Geschichten über die übernatürlichen Kräfte (karamat) Jafar as-Sadiqs (as).

    Von seinem Wissen pflegte er zu Sufyan ath-Thawri zu sagen:
    „Wenn Allah dir eine Gunst schenkt und du wünschst diese Gunst zu behalten, dann musst du Ihn preisen und Ihm übermäßig danken; Wenn du Allah dankbar bist, wird Er dir mehr und mehr geben [14: 7].

    Ist das Tor der Gnade für dich verschlossen, dann mach sehr viel estahfirullah (um Vergebung bitten), denn Allah sagte: ’Bitte deinen Herrn um Vergebung, gewiss, dein Herr ist vergebend“ [11: 25].“
    Zudem erklärte er Sufyan: „Bist du wegen einer Tyrannei eines Sultans oder wegen eines Bedrängnis bestürzt, dann sage: `Es gibt keine Veränderung, außer durch Allah und keine Kraft, außer Allahs (la hawla wa la quwwata illa-billah), denn es ist der Schlüssel zur Erleichterung und der, zu den Schätzen des Paradieses.“

    Von seinen Aussprüchen

    „Das Nun [ Buchstabe „n“] am Anfang der Surat 68 repräsentiert das Licht der Vorewigkeit, aus dem Allah die Schöpfung hervorgebracht hat und das Muhammed ist. Das ist der Grund, warum er in der selben Sure [Vers 4] sagte: „Wahrlich, du bist von erhabener Natur“ - das heißt: Du wurdest mit dem Licht der Vorewigkeit privilegiert.“

    „Allah hat dieser Welt befohlen: „Diene dem, der Mir dient und entlohne den, der dir dient.“

    „Das Gebet ist die Säule jeder frommen Person; die Pilgerfahrt ist der Jihad einer jeden schwachen Person; Zakat ist der Körper des Fastens; und derjenige, der nach Allahs Geschenken ohne das Verrichten guter Taten bittet, ist wie jemand, der versucht einen Pfeil ohne Bogen zu schießen.“

    „Öffnet das Tor der Gnade Allahs durch Spenden; gibt von eurem Geld das nötige Zakat; der Beste ist der, der nichts verschwendet; Planen ist das Fundament eures Lebens, und überlegt zu handeln, ist die Basis großen Geistes.“

    „Wer seine Eltern unglücklich macht, hat ihnen ihre Rechte nicht eingehalten.“

    „Die Rechtswissenschaftler sind die Treuhänder des Propheten (sav).

  • Falls ihr Rechtswissenschaftler findet, die an der Gesellschaft des Sultans kleben, dann sagt zu ihnen: `Dies ist verboten, da man seine ehrliche Meinung aufgrund des Drucks in der Gegenwart des Sultans zu sein, nicht sagen kann.“

    „Kein Essen ist besser als die Furcht vor Allah, es gibt nichts besseres als Schweigen; kein Feind ist stärker als die Unwissenheit; keine Krankheit ist größer als Lügen.“

    „Wenn du irgendetwas an deinem Bruder siehst, was dir nicht gefällt, dann finde sieben Entschuldigungen für ihn. Falls du keine Entschuldigung für ihnen finden kannst, dann sag: `Möglicherweise hat er eine Entschuldigung, die ich jedoch nicht kenne.”

    „Falls ihr beleidigende Wörter von einem Muslim hört, dann versucht eine gute Bedeutung darin zu finden. Falls ihr keine gute Bedeutung darin findet, dann sagt zu euch selbst: `ich verstehe nicht was er gesagt hat’, damit ihr die Harmonie untereinander nicht zerstört.“

    Sein Verlassen dieser Welt

    Jafar verließ diese Welt im Jahre 148 n. H. und wurde im Jannat al-Baqi begraben, wo auch sein Vater, Muhammed al-Baqir, sein Großvater, Zain al-Abidin, und der Onkel seines Großvaters, al-Hasan ibn Ali , begraben sind. Er gab das Geheimnis der Goldenen Kette weiter an seinen Nachfolger, Tayfur Abu Yazid al-Bistami, besser bekannt unter dem Namen Bayazid al-Bistami.

  • Jafar, Sohn Imam Muhammed al-Baqirs, Sohn al-Imam Zain al-`Abidins, Sohn al-Husayns, Sohn `Ali bin Abi Talibs , wurde am achten Tag des Ramadan im Jahre 83 n.H. geboren. Seine Mutter war die Tochter al-Qassims , dessen Großvater der ehrenwerte Abu Bakr as-Siddiq war.

    Er verbrachte sein Leben im Gottesdienst und in Taten der Frömmigkeit für Allahs Willen. Er wies alle ruhmreichen Positionen ab und bevorzugte die Ausübung von uzla, der Isolation von dieser niedrigen Welt. Einer seiner Zeitgenossen, Umar ibn Abi-l-Muqdam, sagte: „Wenn ich Jafar ibn Muhammed anschaue, sehe ich die Abstammung und das Geheimnis des Propheten (sav) in ihm vereint.“

    Seine Abstammung vom Propheten (sav) beruht auf zwei Zweigen: Er empfing das Geheimnis des Propheten (sav) durch Ali und das Geheimnis des Propheten (sav) durch Abu Bakr . In ihm vereinten sich zwei Geschlechter. Aus diesem Grund wurde er als „das Erbe der prophetischen Station (Maqam an-Nubuwwa) und das Erbe der wahrhaftigen Station ( Maqam as-sidiqiyya) bezeichnet.“ In ihm spiegelte sich das Licht des Wissens der Wahrheit und Wirklichkeit wider. Dieses Licht schien stark und das Wissen wurde während seiner Lebzeiten weit verbreitet.

    Jafar berichtete von seinem Vater, Muhammed al-Baqir, dass ein Mann zu seinem Großvater, Zain al-Abidin, kam und sagte: „Erzähle mir von Abu Bakr!“ Er sagte: „Du meinst as-Siddiq?“ Der Mann sagte: „Wie kannst du ihn as-Siddiq nennen, wenn er doch gegen dich und die Familie des Propheten (sav) ist?“ Er antwortete: „Wehe dir. Der Prophet (sav) nannte ihn as-Siddiq und Allah nahm diesen Titel an. Wenn du zu mir willst, musst du Liebe zu Abu Bakr (as) und Umar (as) in deinem Herzen haben.“

    Jafar (as) sagte: „Die beste Fürsprache, in der meine Hoffnung liegt, ist die Abu Bakr as-Siddiqs .“ Von ihm ist auch die folgende Beschwörung bekannt: „O Allah, Du bist mein Zeuge, dass ich Abu Bakr (as) und Umar (as) liebe und falls es nicht war wäre, was ich sage, dann verbiete mir die Fürsprache des Propheten (sav).“

    Er erlernte das Wissen der hadithe von zwei Quellen: Von seinem Vater durch Ali und von seinem Großvater mütterlicherseits, al-Qassim. Dann erweiterte er sein Wissen über die hadithe durch die Gefolgschaft mit Urwa, Aata, Nafi und Zuhri. Die beiden Sufyans, Sufyan ath-Thawri und Sufyan ibn Uyayna, Imam Malik, Imam Abu Hanifa und al-Qattan lernten bei ihm die hadiths, wie es auch spätere hadith-Gelehrte taten. Er war ein mufassir al-Quran oder Meister in Exegesen, ein Gelehrter der Rechtssprechung, und einer der größten mujtahids (sie haben die Erlaubnis legale Entscheidungen zu treffen) in Medina.

  • Jafar (as) eignete sich beides an, Wissen über die äußere Form der Religion und die Bestätigung der inneren Wirklichkeit im Herzen. Das letztere spiegelte sich in vielen Visionen und in seinen übernatürlichen Kräften wieder.

    Eines Tages beschwerte sich jemand bei dem regierenden al-Mansur über Jafar (as). Sie brachten ihn vor Mansur und fragten den Mann, der sich beschwert hatte: „Schwörst du, dass Jafar das tat, was du uns beschrieben hast?“ Er sagte: „Ja, ich schwöre.“ Jafar sagte: „Lasst ihn schwören, dass ich das getan habe, was er behauptet und lasst ihn zudem schwören, dass wenn er lügt Allah ihn bestraft.“ Der Mann bestand auf seine Klage und Jafar bestand auf den Eid. Letztendlich nahm er den Eid an. Sofort als er den Eid aussprach, fiel er tot um.

    Eines Tages hörte er, dass al-Halkim bin al-Abbas al-Kalbi seinen eigenen Onkel an einer Dattel Palme kreuzigte. Er war so unglücklich darüber, dass er seine Hände erhob und sagte: „O Allah sende ihm einen deiner Hunde, um ihm eine Lektion zu erteilen.“ Nach kurzer Zeit wurde al-Hakim von einem Löwen in der Wüste aufgefressen.

    Imam at-Tabari berichtet, dass Wahb sagte: „Ich hörte dass Layth ibn Sad sagt: `Ich ging auf eine Pilgerfahrt im Jahre 113 n. H. und nachdem ich das obligatorische Nachmittagsgebet (salat al-Asr) verrichtet hatte, las ich einige Verse des Heiligen Qurans, dabei sah ich jemanden, der Allah anrief, in dem er sagte: `Ya Allah, Ya Allah...` Er wiederholte es wieder und wieder bis er seinen Atem verlor. Dann machte er weiter mit `Ya Hayy, Ya Hayy,...`, bis er erneut seinen Atem verlor. Dann erhob er seine Hände und sagte: `O Allah, Ich habe Lust Weinbeeren zu essen, O Allah gib mir einige. Und mein Umhang (jubba) ist auch schon so alt und verkommen, bitte O Allah, gib mir einen neuen.` Layth ibn Sad sagte: `Er hatte kaum seine Worte beendet und schon war vor ihm ein Korb voller Beeren, obwohl es zu dieser Zeit nicht einmal Beeren gab. Neben dem Korb erschienen zwei Umhänge von solcher Schönheit wie ich sie noch nicht gesehen hatte. Ich sagte: `O mein Partner, teile mit mir.` Er sagte: `Wie kannst du mein Partner sein?` Ich antwortete: `Während du gebetet hast, habe ich Amin gesagt.` Daraufhin sagte Imam Jafar: `Dann komm und iss mit mir.` Und er gab mir einen seiner Umhänge. Daraufhin lief er weiter als er einen Mann traf, der sagte: `O Sohn des Propheten (sav), bedecke mich, denn ich habe nichts außer diesen Stücken.` Er gab ihm sofort den Umhang, den er vor kurzem bekommen hatte. Ich fragte den Mann: `Wer ist das?` Er antwortete: `Das ist der große Imam, Jafar as-Sadiq.` Ich rannte umher, um ihn zu finden, er war jedoch verschwunden.“

  • Dies ist ein kleiner Einblick in die vielen Anekdoten und die Geschichten über die übernatürlichen Kräfte (karamat) Jafar as-Sadiqs (as).

    Von seinem Wissen pflegte er zu Sufyan ath-Thawri zu sagen:
    „Wenn Allah dir eine Gunst schenkt und du wünschst diese Gunst zu behalten, dann musst du Ihn preisen und Ihm übermäßig danken; Wenn du Allah dankbar bist, wird Er dir mehr und mehr geben [14: 7].

    Ist das Tor der Gnade für dich verschlossen, dann mach sehr viel estahfirullah (um Vergebung bitten), denn Allah sagte: ’Bitte deinen Herrn um Vergebung, gewiss, dein Herr ist vergebend“ [11: 25].“
    Zudem erklärte er Sufyan: „Bist du wegen einer Tyrannei eines Sultans oder wegen eines Bedrängnis bestürzt, dann sage: `Es gibt keine Veränderung, außer durch Allah und keine Kraft, außer Allahs (la hawla wa la quwwata illa-billah), denn es ist der Schlüssel zur Erleichterung und der, zu den Schätzen des Paradieses.“

    Von seinen Aussprüchen

    „Das Nun [ Buchstabe „n“] am Anfang der Surat 68 repräsentiert das Licht der Vorewigkeit, aus dem Allah die Schöpfung hervorgebracht hat und das Muhammed ist. Das ist der Grund, warum er in der selben Sure [Vers 4] sagte: „Wahrlich, du bist von erhabener Natur“ - das heißt: Du wurdest mit dem Licht der Vorewigkeit privilegiert.“

    „Allah hat dieser Welt befohlen: „Diene dem, der Mir dient und entlohne den, der dir dient.“

    „Das Gebet ist die Säule jeder frommen Person; die Pilgerfahrt ist der Jihad einer jeden schwachen Person; Zakat ist der Körper des Fastens; und derjenige, der nach Allahs Geschenken ohne das Verrichten guter Taten bittet, ist wie jemand, der versucht einen Pfeil ohne Bogen zu schießen.“

    „Öffnet das Tor der Gnade Allahs durch Spenden; gibt von eurem Geld das nötige Zakat; der Beste ist der, der nichts verschwendet; Planen ist das Fundament eures Lebens, und überlegt zu handeln, ist die Basis großen Geistes.“

    „Wer seine Eltern unglücklich macht, hat ihnen ihre Rechte nicht eingehalten.“

    „Die Rechtswissenschaftler sind die Treuhänder des Propheten (sav).

  • Falls ihr Rechtswissenschaftler findet, die an der Gesellschaft des Sultans kleben, dann sagt zu ihnen: `Dies ist verboten, da man seine ehrliche Meinung aufgrund des Drucks in der Gegenwart des Sultans zu sein, nicht sagen kann.“

    „Kein Essen ist besser als die Furcht vor Allah, es gibt nichts besseres als Schweigen; kein Feind ist stärker als die Unwissenheit; keine Krankheit ist größer als Lügen.“

    „Wenn du irgendetwas an deinem Bruder siehst, was dir nicht gefällt, dann finde sieben Entschuldigungen für ihn. Falls du keine Entschuldigung für ihnen finden kannst, dann sag: `Möglicherweise hat er eine Entschuldigung, die ich jedoch nicht kenne.”

    „Falls ihr beleidigende Wörter von einem Muslim hört, dann versucht eine gute Bedeutung darin zu finden. Falls ihr keine gute Bedeutung darin findet, dann sagt zu euch selbst: `ich verstehe nicht was er gesagt hat’, damit ihr die Harmonie untereinander nicht zerstört.“

    Sein Verlassen dieser Welt

    Jafar verließ diese Welt im Jahre 148 n. H. und wurde im Jannat al-Baqi begraben, wo auch sein Vater, Muhammed al-Baqir, sein Großvater, Zain al-Abidin, und der Onkel seines Großvaters, al-Hasan ibn Ali , begraben sind. Er gab das Geheimnis der Goldenen Kette weiter an seinen Nachfolger, Tayfur Abu Yazid al-Bistami, besser bekannt unter dem Namen Bayazid al-Bistami.

  • Jafar, Sohn Imam Muhammed al-Baqirs, Sohn al-Imam Zain al-`Abidins, Sohn al-Husayns, Sohn `Ali bin Abi Talibs , wurde am achten Tag des Ramadan im Jahre 83 n.H. geboren. Seine Mutter war die Tochter al-Qassims , dessen Großvater der ehrenwerte Abu Bakr as-Siddiq war.

    Er verbrachte sein Leben im Gottesdienst und in Taten der Frömmigkeit für Allahs Willen. Er wies alle ruhmreichen Positionen ab und bevorzugte die Ausübung von uzla, der Isolation von dieser niedrigen Welt. Einer seiner Zeitgenossen, Umar ibn Abi-l-Muqdam, sagte: „Wenn ich Jafar ibn Muhammed anschaue, sehe ich die Abstammung und das Geheimnis des Propheten (sav) in ihm vereint.“

    Seine Abstammung vom Propheten (sav) beruht auf zwei Zweigen: Er empfing das Geheimnis des Propheten (sav) durch Ali und das Geheimnis des Propheten (sav) durch Abu Bakr . In ihm vereinten sich zwei Geschlechter. Aus diesem Grund wurde er als „das Erbe der prophetischen Station (Maqam an-Nubuwwa) und das Erbe der wahrhaftigen Station ( Maqam as-sidiqiyya) bezeichnet.“ In ihm spiegelte sich das Licht des Wissens der Wahrheit und Wirklichkeit wider. Dieses Licht schien stark und das Wissen wurde während seiner Lebzeiten weit verbreitet.

    Jafar berichtete von seinem Vater, Muhammed al-Baqir, dass ein Mann zu seinem Großvater, Zain al-Abidin, kam und sagte: „Erzähle mir von Abu Bakr!“ Er sagte: „Du meinst as-Siddiq?“ Der Mann sagte: „Wie kannst du ihn as-Siddiq nennen, wenn er doch gegen dich und die Familie des Propheten (sav) ist?“ Er antwortete: „Wehe dir. Der Prophet (sav) nannte ihn as-Siddiq und Allah nahm diesen Titel an. Wenn du zu mir willst, musst du Liebe zu Abu Bakr (as) und Umar (as) in deinem Herzen haben.“

    Jafar (as) sagte: „Die beste Fürsprache, in der meine Hoffnung liegt, ist die Abu Bakr as-Siddiqs .“ Von ihm ist auch die folgende Beschwörung bekannt: „O Allah, Du bist mein Zeuge, dass ich Abu Bakr (as) und Umar (as) liebe und falls es nicht war wäre, was ich sage, dann verbiete mir die Fürsprache des Propheten (sav).“

    Er erlernte das Wissen der hadithe von zwei Quellen: Von seinem Vater durch Ali und von seinem Großvater mütterlicherseits, al-Qassim. Dann erweiterte er sein Wissen über die hadithe durch die Gefolgschaft mit Urwa, Aata, Nafi und Zuhri. Die beiden Sufyans, Sufyan ath-Thawri und Sufyan ibn Uyayna, Imam Malik, Imam Abu Hanifa und al-Qattan lernten bei ihm die hadiths, wie es auch spätere hadith-Gelehrte taten. Er war ein mufassir al-Quran oder Meister in Exegesen, ein Gelehrter der Rechtssprechung, und einer der größten mujtahids (sie haben die Erlaubnis legale Entscheidungen zu treffen) in Medina.

  • Jafar (as) eignete sich beides an, Wissen über die äußere Form der Religion und die Bestätigung der inneren Wirklichkeit im Herzen. Das letztere spiegelte sich in vielen Visionen und in seinen übernatürlichen Kräften wieder.

    Eines Tages beschwerte sich jemand bei dem regierenden al-Mansur über Jafar (as). Sie brachten ihn vor Mansur und fragten den Mann, der sich beschwert hatte: „Schwörst du, dass Jafar das tat, was du uns beschrieben hast?“ Er sagte: „Ja, ich schwöre.“ Jafar sagte: „Lasst ihn schwören, dass ich das getan habe, was er behauptet und lasst ihn zudem schwören, dass wenn er lügt Allah ihn bestraft.“ Der Mann bestand auf seine Klage und Jafar bestand auf den Eid. Letztendlich nahm er den Eid an. Sofort als er den Eid aussprach, fiel er tot um.

    Eines Tages hörte er, dass al-Halkim bin al-Abbas al-Kalbi seinen eigenen Onkel an einer Dattel Palme kreuzigte. Er war so unglücklich darüber, dass er seine Hände erhob und sagte: „O Allah sende ihm einen deiner Hunde, um ihm eine Lektion zu erteilen.“ Nach kurzer Zeit wurde al-Hakim von einem Löwen in der Wüste aufgefressen.

    Imam at-Tabari berichtet, dass Wahb sagte: „Ich hörte dass Layth ibn Sad sagt: `Ich ging auf eine Pilgerfahrt im Jahre 113 n. H. und nachdem ich das obligatorische Nachmittagsgebet (salat al-Asr) verrichtet hatte, las ich einige Verse des Heiligen Qurans, dabei sah ich jemanden, der Allah anrief, in dem er sagte: `Ya Allah, Ya Allah...` Er wiederholte es wieder und wieder bis er seinen Atem verlor. Dann machte er weiter mit `Ya Hayy, Ya Hayy,...`, bis er erneut seinen Atem verlor. Dann erhob er seine Hände und sagte: `O Allah, Ich habe Lust Weinbeeren zu essen, O Allah gib mir einige. Und mein Umhang (jubba) ist auch schon so alt und verkommen, bitte O Allah, gib mir einen neuen.` Layth ibn Sad sagte: `Er hatte kaum seine Worte beendet und schon war vor ihm ein Korb voller Beeren, obwohl es zu dieser Zeit nicht einmal Beeren gab. Neben dem Korb erschienen zwei Umhänge von solcher Schönheit wie ich sie noch nicht gesehen hatte. Ich sagte: `O mein Partner, teile mit mir.` Er sagte: `Wie kannst du mein Partner sein?` Ich antwortete: `Während du gebetet hast, habe ich Amin gesagt.` Daraufhin sagte Imam Jafar: `Dann komm und iss mit mir.` Und er gab mir einen seiner Umhänge. Daraufhin lief er weiter als er einen Mann traf, der sagte: `O Sohn des Propheten (sav), bedecke mich, denn ich habe nichts außer diesen Stücken.` Er gab ihm sofort den Umhang, den er vor kurzem bekommen hatte. Ich fragte den Mann: `Wer ist das?` Er antwortete: `Das ist der große Imam, Jafar as-Sadiq.` Ich rannte umher, um ihn zu finden, er war jedoch verschwunden.“

  • Dies ist ein kleiner Einblick in die vielen Anekdoten und die Geschichten über die übernatürlichen Kräfte (karamat) Jafar as-Sadiqs (as).

    Von seinem Wissen pflegte er zu Sufyan ath-Thawri zu sagen:
    „Wenn Allah dir eine Gunst schenkt und du wünschst diese Gunst zu behalten, dann musst du Ihn preisen und Ihm übermäßig danken; Wenn du Allah dankbar bist, wird Er dir mehr und mehr geben [14: 7].

    Ist das Tor der Gnade für dich verschlossen, dann mach sehr viel estahfirullah (um Vergebung bitten), denn Allah sagte: ’Bitte deinen Herrn um Vergebung, gewiss, dein Herr ist vergebend“ [11: 25].“
    Zudem erklärte er Sufyan: „Bist du wegen einer Tyrannei eines Sultans oder wegen eines Bedrängnis bestürzt, dann sage: `Es gibt keine Veränderung, außer durch Allah und keine Kraft, außer Allahs (la hawla wa la quwwata illa-billah), denn es ist der Schlüssel zur Erleichterung und der, zu den Schätzen des Paradieses.“

    Von seinen Aussprüchen

    „Das Nun [ Buchstabe „n“] am Anfang der Surat 68 repräsentiert das Licht der Vorewigkeit, aus dem Allah die Schöpfung hervorgebracht hat und das Muhammed ist. Das ist der Grund, warum er in der selben Sure [Vers 4] sagte: „Wahrlich, du bist von erhabener Natur“ - das heißt: Du wurdest mit dem Licht der Vorewigkeit privilegiert.“

    „Allah hat dieser Welt befohlen: „Diene dem, der Mir dient und entlohne den, der dir dient.“

    „Das Gebet ist die Säule jeder frommen Person; die Pilgerfahrt ist der Jihad einer jeden schwachen Person; Zakat ist der Körper des Fastens; und derjenige, der nach Allahs Geschenken ohne das Verrichten guter Taten bittet, ist wie jemand, der versucht einen Pfeil ohne Bogen zu schießen.“

    „Öffnet das Tor der Gnade Allahs durch Spenden; gibt von eurem Geld das nötige Zakat; der Beste ist der, der nichts verschwendet; Planen ist das Fundament eures Lebens, und überlegt zu handeln, ist die Basis großen Geistes.“

    „Wer seine Eltern unglücklich macht, hat ihnen ihre Rechte nicht eingehalten.“

    „Die Rechtswissenschaftler sind die Treuhänder des Propheten (sav).

  • Falls ihr Rechtswissenschaftler findet, die an der Gesellschaft des Sultans kleben, dann sagt zu ihnen: `Dies ist verboten, da man seine ehrliche Meinung aufgrund des Drucks in der Gegenwart des Sultans zu sein, nicht sagen kann.“

    „Kein Essen ist besser als die Furcht vor Allah, es gibt nichts besseres als Schweigen; kein Feind ist stärker als die Unwissenheit; keine Krankheit ist größer als Lügen.“

    „Wenn du irgendetwas an deinem Bruder siehst, was dir nicht gefällt, dann finde sieben Entschuldigungen für ihn. Falls du keine Entschuldigung für ihnen finden kannst, dann sag: `Möglicherweise hat er eine Entschuldigung, die ich jedoch nicht kenne.”

    „Falls ihr beleidigende Wörter von einem Muslim hört, dann versucht eine gute Bedeutung darin zu finden. Falls ihr keine gute Bedeutung darin findet, dann sagt zu euch selbst: `ich verstehe nicht was er gesagt hat’, damit ihr die Harmonie untereinander nicht zerstört.“

    Sein Verlassen dieser Welt

    Jafar verließ diese Welt im Jahre 148 n. H. und wurde im Jannat al-Baqi begraben, wo auch sein Vater, Muhammed al-Baqir, sein Großvater, Zain al-Abidin, und der Onkel seines Großvaters, al-Hasan ibn Ali , begraben sind. Er gab das Geheimnis der Goldenen Kette weiter an seinen Nachfolger, Tayfur Abu Yazid al-Bistami, besser bekannt unter dem Namen Bayazid al-Bistami.

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