Spirituelle Konversationen von Sheikh Eşref Efendi
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Bismillahirrahmanirrahim

Das Spiegelkabinett

Sheikh Eşref Efendi, Sufiland  01.02.2016
  • Allah hat uns geschickt in diese Welt, dass wir uns selbst erkennen.
    Wie nennt man einen Raum mit Spiegel,  voller Spiegel, überall Spiegel?
    Wie nennt man so einen Raum?
    ...Spiegelkabinett
    Stimmt das? 
    Wie ein Spiegelkabinett? 
    Damit man sich selbst erkennt.

    Auf der Straße jedoch gibt es so viele Ablenkungen, daß man es schwer hat hier sich selbst zu erkennen. Allah gibt daher die Möglichkeit den Menschen, die bereit sind sich wahrhaftig selbst zu erkennen sich in einen Raum einzuschließen voller Spiegel, klaren Spiegeln, daß man nicht abgelenkt, ohne eine Ablenkung, daß man wirklich danach trachten kann sich selbst zu erkennen und wahrhaftig sich selbst zu erkennen.

    Das ist dieser Raum, Spezialraum der Spiegel der Selbsterkenntnis dieses Spiegelkabinett dieser spezielle Spiegelkabinett ist mit dem Sheikh zusammen zu sein, ist die Schule der Tarikat.

    Der Scheikh nimmt dich an die Hand und steckt dich in einen Raum voller Spiegel und du fängst an dich selbst zu erkennen nach und nach nach und nach. In jedem Spiegel du siehst etwas und du sagst das bin ich das kann nicht sein das bin ich das kann nicht sein das bin ich das kann nicht sein das kann nicht sein das ich das bin.

    Wer ist es dann? 
    Der im Spiegel ist es.

    Wer ist es dann? 
    Der der im Spiegel ist, ist es.

    Der Spiegel, wer steht denn vor dem Spiegel? 
    Gibt’s einen anderen im Ort? 
    Wer ist noch drin? 
    “Das siehste doch Scheikh - so viele komische Wesen sind noch da drin, die sehen ja furchtbar aus.

  • Alles einzigartig.
    Ein Monster, ein Monster für sich das kann nicht sein, daß ich es bin
    Hilfe ich will hier raus da sind ja so viele Monster. “

    Du bist eingesperrt.
    Niemand hat dich gezwungen da in den Raum reinzugehen.  
    Aber wenn du da drin bist mußt du Geduld haben und du darfst keine Angst haben.

    “Das ist so eng hier ich ersticke ...”
    Was dir alles so eng macht ist dein Ego.
    Das Ego will flüchten.
    Das Ego hat Angst.

    Vor wem hast Du Angst oh Ego? 
    Da ist doch niemand.
    “Nein Scheikh da sind so viele Monster.
    Voll, der Raum ist voller Monster.“
    “Sag oh Ego sag es mir nach: La ilahe illallah -Muhammeden Rasulallah sav. und sag nochmal wer ist da alles noch drin? 
    Ist jemand noch da drin?”

    Da ist doch niemand außer dem Einen.
    Da sind so viele Monster Sheikh. Sag nochmal La ilahe illallah.
    Was soll ich damit anfangen Sheikh? 
    Ja damit verjagst du die Monster.
    Damit verjagst du alle Monster aus dem Raum und dann ist nur der eine da.

    Wer war denn sonst überhaupt außer dem einen da drin? Das ist alles  eine Vorstellung deines Selbst.
    Wovor hattest du Angst du Ego.
    Du hast Angst vor dir selbst.
    Alles was du siehst das bist du.
    Genau deshalb empfiehlt man dir ja: sagt La ilahe illallah, daß du dich selbst 
    erkennst es gibt da kein Ego.

  • Das ist ein Spiegelkabinett.
    Und du bist immer in diesem Spiegelkabinett allein eingeschlossen, eingesperrt.

    Ich will raus.
    Du kannst raus aber was raus will ist das Ego.

    Es ist mir zu eng.
    Ja deshalb bist du im Raum mit dem Sheikh zusammen.
    Keine Angst er ist drinnen mit dir.
    Du kannst ihn bloß nicht sehen.
    Du bist schon unter Aufsicht.
    Niemand kann dir etwas antuen, weil da ist ja niemand außer du selbst.

    Ja wenn mir niemand was antun kann, wer tut mir dann was an? 
    Du tust dir alles an.
    Das ist ja fast wie Selbstmord.
    Genau das ist ein Selbstmord.
    Und wenn du dann Selbstmord machst dann solltest du Harakiri üben das ist dann für die Ehre Bond für die Ehre.
    Sterben für die Ehre nicht ehrenlos sterben. Im Außen sterben alle ehrenlos in diesem Spiegelkabinett wenn du stirbst stirbst du in Ehre.

    Wer kommt denn dann raus? 
    Na der der gestorben ist in Ehre.
    Mit Ehre kommst du raus.
    In aller Ehre kommst du raus.
    Ohne eine Ehre kommst du rein.
    In aller Ehre kommst du raus.

    In diesem Raum lernt dir der Sheikh die Grenzen er zeigt die deine Grenzen er zeigt deinem Ego die Grenzen.
    Draußen ist dein Ego ohne eine Grenze.
    In diesem Raum mit Sheikh lernt dein Ego seine Grenzen zu kennen.

  • Sheikh du hast uns aber versprochen alle Grenzen uns wegzumachen.

    Wir sollen doch nicht sagen ich bin am Ende meiner Grenze und du hast wieder falsch verstanden.

    Freiheit für die Seele.
    Grenzen für das Ego.
    So nochmal.
    Alle Leute rufen auf der Straße wir wollen Feiheit, Frieden.

    Es heißt Freiheit für alle, Freiheit aber für alle Seelen nicht für die Egos. Das Ego ist ein wildes Tier, muß eingesperrt werden, muß die Grenze gesetzt werden. In diesem Raum setzt man seinem Ego Grenzen. Das Ego wird begrenzt. Das Ego wird eingesperrt. Deshalb du sagst es ist mir so eng hier.

    Ja das ist das Ego.
    Je mehr das Ego eingesperrt und eingegrenzt wird desto mehr Freiheit bekommt die Seele und du bekommst die wahre Freiheit zu spüren.

    Innerhalb eines kleinen Raumes fängst du an dann in so viele Welten zu reisen. Dein Ego ist in in einem gleichen Quadratmeterraum eingesperrt aber deine Seele unbegrenzt auf der Reise.
    Und nur so kannst du auf eine Reise in die Unendlichkeit eintreten wenn dein Ego in einem Raum eingegrenzt ist, eingesperrt ist.

    Tarikat und das Wandern mit dem Sheikh ist nicht einfach.
    Es fängt schwer an endet in Leichtigkeit in einer Erleichterung für alle Ewigkeit. Alleinsein mit dem Ego mit Leichtigkeit endet in Schwierigkeit für alle Ewigkeit.

    Niemand ist gezwungen mit dem Sheikh zu sein.
    Nein aber wenn du nicht gezwungen bist mit dem Sheikh zu sein dann bist du gezwungen mit deinem Ego zu sein und das wird wirklich weh tun für alle Ewigkeit.

    ...und/oder ein Fall für den Pferdepflüsterer.

  • Aber ein Pferd ist zum Reiten da ein Reittier.
    Wenn man sich etwas bemüht kann man auf  ein Pferd steigen und es auch reiten.

    Was ist mit einem Löwen? 
    Einem Drachen? 
    Ist ein Drache ein Reittier?
    – Nein -
    Ein Löwe?
    – Nein – sind sie nicht stark genug.

    Vielleicht sind sie stärker sogar aber sie lassen sich nicht reiten.
    Sie lassen nicht auf sich reiten. Das sind wahrhaftig wilde Tiere.

    Aber ein Pferd, ein wildes Pferd zu zähmen und zu reiten, obwohl das so schwer ist für einen Laien, dennoch leicht am Ende wenn man sich richtig bemüht.

    Einen Löwen zu reiten ist fast unmöglich.
    Wer das schafft bringt Wunder hervor.
    Und der Scheikh möchte nicht, daß ihr Pferde reitet - wilde Pferde - er möchte daß ihr Löwen reiten könnt und Drachen als Peitsche in der Hand Schlangen.

    So auf die Frage noch mal wo sind die Monster  die Schlangen und bissigen Tiere?
    Lerne sie reiten - lerne mit ihnen richtig umzugehen mit einer Schlange als Peitsche in der Hand und auf einem Löwen zu reiten wie einer unserer Großsheikhs.
    Er ritt auf einem Löwen und eine Peitsche war eine Schlange.
    Zuhause ließ er auf sich reiten von seiner Frau.
    Er machte sich zum Pferd seiner Frau.
    Draußen hat er einen Löwen geritten mit einer Schlange als Peitsche in der Hand. Zuhause hat er auf sich reiten lassen.
    Zuhause war er anders als Mann und die Frau wußte nicht auf wem sie saß. Wenn sie das gewußt hätte würde sie entweder vor Scham oder vor Angst flüchten und es ist ein anderes Bild für Euch.

    Fathia!

  • Allah hat uns geschickt in diese Welt, dass wir uns selbst erkennen.
    Wie nennt man einen Raum mit Spiegel,  voller Spiegel, überall Spiegel?
    Wie nennt man so einen Raum?
    ...Spiegelkabinett
    Stimmt das? 
    Wie ein Spiegelkabinett? 
    Damit man sich selbst erkennt.

    Auf der Straße jedoch gibt es so viele Ablenkungen, daß man es schwer hat hier sich selbst zu erkennen. Allah gibt daher die Möglichkeit den Menschen, die bereit sind sich wahrhaftig selbst zu erkennen sich in einen Raum einzuschließen voller Spiegel, klaren Spiegeln, daß man nicht abgelenkt, ohne eine Ablenkung, daß man wirklich danach trachten kann sich selbst zu erkennen und wahrhaftig sich selbst zu erkennen.

    Das ist dieser Raum, Spezialraum der Spiegel der Selbsterkenntnis dieses Spiegelkabinett dieser spezielle Spiegelkabinett ist mit dem Sheikh zusammen zu sein, ist die Schule der Tarikat.

    Der Scheikh nimmt dich an die Hand und steckt dich in einen Raum voller Spiegel und du fängst an dich selbst zu erkennen nach und nach nach und nach. In jedem Spiegel du siehst etwas und du sagst das bin ich das kann nicht sein das bin ich das kann nicht sein das bin ich das kann nicht sein das kann nicht sein das ich das bin.

    Wer ist es dann? 
    Der im Spiegel ist es.

    Wer ist es dann? 
    Der der im Spiegel ist, ist es.

    Der Spiegel, wer steht denn vor dem Spiegel? 
    Gibt’s einen anderen im Ort? 
    Wer ist noch drin? 
    “Das siehste doch Scheikh - so viele komische Wesen sind noch da drin, die sehen ja furchtbar aus.

  • Alles einzigartig.
    Ein Monster, ein Monster für sich das kann nicht sein, daß ich es bin
    Hilfe ich will hier raus da sind ja so viele Monster. “

    Du bist eingesperrt.
    Niemand hat dich gezwungen da in den Raum reinzugehen.  
    Aber wenn du da drin bist mußt du Geduld haben und du darfst keine Angst haben.

    “Das ist so eng hier ich ersticke ...”
    Was dir alles so eng macht ist dein Ego.
    Das Ego will flüchten.
    Das Ego hat Angst.

    Vor wem hast Du Angst oh Ego? 
    Da ist doch niemand.
    “Nein Scheikh da sind so viele Monster.
    Voll, der Raum ist voller Monster.“
    “Sag oh Ego sag es mir nach: La ilahe illallah -Muhammeden Rasulallah sav. und sag nochmal wer ist da alles noch drin? 
    Ist jemand noch da drin?”

    Da ist doch niemand außer dem Einen.
    Da sind so viele Monster Sheikh. Sag nochmal La ilahe illallah.
    Was soll ich damit anfangen Sheikh? 
    Ja damit verjagst du die Monster.
    Damit verjagst du alle Monster aus dem Raum und dann ist nur der eine da.

    Wer war denn sonst überhaupt außer dem einen da drin? Das ist alles  eine Vorstellung deines Selbst.
    Wovor hattest du Angst du Ego.
    Du hast Angst vor dir selbst.
    Alles was du siehst das bist du.
    Genau deshalb empfiehlt man dir ja: sagt La ilahe illallah, daß du dich selbst 
    erkennst es gibt da kein Ego.

  • Das ist ein Spiegelkabinett.
    Und du bist immer in diesem Spiegelkabinett allein eingeschlossen, eingesperrt.

    Ich will raus.
    Du kannst raus aber was raus will ist das Ego.

    Es ist mir zu eng.
    Ja deshalb bist du im Raum mit dem Sheikh zusammen.
    Keine Angst er ist drinnen mit dir.
    Du kannst ihn bloß nicht sehen.
    Du bist schon unter Aufsicht.
    Niemand kann dir etwas antuen, weil da ist ja niemand außer du selbst.

    Ja wenn mir niemand was antun kann, wer tut mir dann was an? 
    Du tust dir alles an.
    Das ist ja fast wie Selbstmord.
    Genau das ist ein Selbstmord.
    Und wenn du dann Selbstmord machst dann solltest du Harakiri üben das ist dann für die Ehre Bond für die Ehre.
    Sterben für die Ehre nicht ehrenlos sterben. Im Außen sterben alle ehrenlos in diesem Spiegelkabinett wenn du stirbst stirbst du in Ehre.

    Wer kommt denn dann raus? 
    Na der der gestorben ist in Ehre.
    Mit Ehre kommst du raus.
    In aller Ehre kommst du raus.
    Ohne eine Ehre kommst du rein.
    In aller Ehre kommst du raus.

    In diesem Raum lernt dir der Sheikh die Grenzen er zeigt die deine Grenzen er zeigt deinem Ego die Grenzen.
    Draußen ist dein Ego ohne eine Grenze.
    In diesem Raum mit Sheikh lernt dein Ego seine Grenzen zu kennen.

  • Sheikh du hast uns aber versprochen alle Grenzen uns wegzumachen.

    Wir sollen doch nicht sagen ich bin am Ende meiner Grenze und du hast wieder falsch verstanden.

    Freiheit für die Seele.
    Grenzen für das Ego.
    So nochmal.
    Alle Leute rufen auf der Straße wir wollen Feiheit, Frieden.

    Es heißt Freiheit für alle, Freiheit aber für alle Seelen nicht für die Egos. Das Ego ist ein wildes Tier, muß eingesperrt werden, muß die Grenze gesetzt werden. In diesem Raum setzt man seinem Ego Grenzen. Das Ego wird begrenzt. Das Ego wird eingesperrt. Deshalb du sagst es ist mir so eng hier.

    Ja das ist das Ego.
    Je mehr das Ego eingesperrt und eingegrenzt wird desto mehr Freiheit bekommt die Seele und du bekommst die wahre Freiheit zu spüren.

    Innerhalb eines kleinen Raumes fängst du an dann in so viele Welten zu reisen. Dein Ego ist in in einem gleichen Quadratmeterraum eingesperrt aber deine Seele unbegrenzt auf der Reise.
    Und nur so kannst du auf eine Reise in die Unendlichkeit eintreten wenn dein Ego in einem Raum eingegrenzt ist, eingesperrt ist.

    Tarikat und das Wandern mit dem Sheikh ist nicht einfach.
    Es fängt schwer an endet in Leichtigkeit in einer Erleichterung für alle Ewigkeit. Alleinsein mit dem Ego mit Leichtigkeit endet in Schwierigkeit für alle Ewigkeit.

    Niemand ist gezwungen mit dem Sheikh zu sein.
    Nein aber wenn du nicht gezwungen bist mit dem Sheikh zu sein dann bist du gezwungen mit deinem Ego zu sein und das wird wirklich weh tun für alle Ewigkeit.

    ...und/oder ein Fall für den Pferdepflüsterer.

  • Aber ein Pferd ist zum Reiten da ein Reittier.
    Wenn man sich etwas bemüht kann man auf  ein Pferd steigen und es auch reiten.

    Was ist mit einem Löwen? 
    Einem Drachen? 
    Ist ein Drache ein Reittier?
    – Nein -
    Ein Löwe?
    – Nein – sind sie nicht stark genug.

    Vielleicht sind sie stärker sogar aber sie lassen sich nicht reiten.
    Sie lassen nicht auf sich reiten. Das sind wahrhaftig wilde Tiere.

    Aber ein Pferd, ein wildes Pferd zu zähmen und zu reiten, obwohl das so schwer ist für einen Laien, dennoch leicht am Ende wenn man sich richtig bemüht.

    Einen Löwen zu reiten ist fast unmöglich.
    Wer das schafft bringt Wunder hervor.
    Und der Scheikh möchte nicht, daß ihr Pferde reitet - wilde Pferde - er möchte daß ihr Löwen reiten könnt und Drachen als Peitsche in der Hand Schlangen.

    So auf die Frage noch mal wo sind die Monster  die Schlangen und bissigen Tiere?
    Lerne sie reiten - lerne mit ihnen richtig umzugehen mit einer Schlange als Peitsche in der Hand und auf einem Löwen zu reiten wie einer unserer Großsheikhs.
    Er ritt auf einem Löwen und eine Peitsche war eine Schlange.
    Zuhause ließ er auf sich reiten von seiner Frau.
    Er machte sich zum Pferd seiner Frau.
    Draußen hat er einen Löwen geritten mit einer Schlange als Peitsche in der Hand. Zuhause hat er auf sich reiten lassen.
    Zuhause war er anders als Mann und die Frau wußte nicht auf wem sie saß. Wenn sie das gewußt hätte würde sie entweder vor Scham oder vor Angst flüchten und es ist ein anderes Bild für Euch.

    Fathia!

  • Allah hat uns geschickt in diese Welt, dass wir uns selbst erkennen.
    Wie nennt man einen Raum mit Spiegel,  voller Spiegel, überall Spiegel?
    Wie nennt man so einen Raum?
    ...Spiegelkabinett
    Stimmt das? 
    Wie ein Spiegelkabinett? 
    Damit man sich selbst erkennt.

    Auf der Straße jedoch gibt es so viele Ablenkungen, daß man es schwer hat hier sich selbst zu erkennen. Allah gibt daher die Möglichkeit den Menschen, die bereit sind sich wahrhaftig selbst zu erkennen sich in einen Raum einzuschließen voller Spiegel, klaren Spiegeln, daß man nicht abgelenkt, ohne eine Ablenkung, daß man wirklich danach trachten kann sich selbst zu erkennen und wahrhaftig sich selbst zu erkennen.

    Das ist dieser Raum, Spezialraum der Spiegel der Selbsterkenntnis dieses Spiegelkabinett dieser spezielle Spiegelkabinett ist mit dem Sheikh zusammen zu sein, ist die Schule der Tarikat.

    Der Scheikh nimmt dich an die Hand und steckt dich in einen Raum voller Spiegel und du fängst an dich selbst zu erkennen nach und nach nach und nach. In jedem Spiegel du siehst etwas und du sagst das bin ich das kann nicht sein das bin ich das kann nicht sein das bin ich das kann nicht sein das kann nicht sein das ich das bin.

    Wer ist es dann? 
    Der im Spiegel ist es.

    Wer ist es dann? 
    Der der im Spiegel ist, ist es.

    Der Spiegel, wer steht denn vor dem Spiegel? 
    Gibt’s einen anderen im Ort? 
    Wer ist noch drin? 
    “Das siehste doch Scheikh - so viele komische Wesen sind noch da drin, die sehen ja furchtbar aus.

  • Alles einzigartig.
    Ein Monster, ein Monster für sich das kann nicht sein, daß ich es bin
    Hilfe ich will hier raus da sind ja so viele Monster. “

    Du bist eingesperrt.
    Niemand hat dich gezwungen da in den Raum reinzugehen.  
    Aber wenn du da drin bist mußt du Geduld haben und du darfst keine Angst haben.

    “Das ist so eng hier ich ersticke ...”
    Was dir alles so eng macht ist dein Ego.
    Das Ego will flüchten.
    Das Ego hat Angst.

    Vor wem hast Du Angst oh Ego? 
    Da ist doch niemand.
    “Nein Scheikh da sind so viele Monster.
    Voll, der Raum ist voller Monster.“
    “Sag oh Ego sag es mir nach: La ilahe illallah -Muhammeden Rasulallah sav. und sag nochmal wer ist da alles noch drin? 
    Ist jemand noch da drin?”

    Da ist doch niemand außer dem Einen.
    Da sind so viele Monster Sheikh. Sag nochmal La ilahe illallah.
    Was soll ich damit anfangen Sheikh? 
    Ja damit verjagst du die Monster.
    Damit verjagst du alle Monster aus dem Raum und dann ist nur der eine da.

    Wer war denn sonst überhaupt außer dem einen da drin? Das ist alles  eine Vorstellung deines Selbst.
    Wovor hattest du Angst du Ego.
    Du hast Angst vor dir selbst.
    Alles was du siehst das bist du.
    Genau deshalb empfiehlt man dir ja: sagt La ilahe illallah, daß du dich selbst 
    erkennst es gibt da kein Ego.

  • Das ist ein Spiegelkabinett.
    Und du bist immer in diesem Spiegelkabinett allein eingeschlossen, eingesperrt.

    Ich will raus.
    Du kannst raus aber was raus will ist das Ego.

    Es ist mir zu eng.
    Ja deshalb bist du im Raum mit dem Sheikh zusammen.
    Keine Angst er ist drinnen mit dir.
    Du kannst ihn bloß nicht sehen.
    Du bist schon unter Aufsicht.
    Niemand kann dir etwas antuen, weil da ist ja niemand außer du selbst.

    Ja wenn mir niemand was antun kann, wer tut mir dann was an? 
    Du tust dir alles an.
    Das ist ja fast wie Selbstmord.
    Genau das ist ein Selbstmord.
    Und wenn du dann Selbstmord machst dann solltest du Harakiri üben das ist dann für die Ehre Bond für die Ehre.
    Sterben für die Ehre nicht ehrenlos sterben. Im Außen sterben alle ehrenlos in diesem Spiegelkabinett wenn du stirbst stirbst du in Ehre.

    Wer kommt denn dann raus? 
    Na der der gestorben ist in Ehre.
    Mit Ehre kommst du raus.
    In aller Ehre kommst du raus.
    Ohne eine Ehre kommst du rein.
    In aller Ehre kommst du raus.

    In diesem Raum lernt dir der Sheikh die Grenzen er zeigt die deine Grenzen er zeigt deinem Ego die Grenzen.
    Draußen ist dein Ego ohne eine Grenze.
    In diesem Raum mit Sheikh lernt dein Ego seine Grenzen zu kennen.

  • Sheikh du hast uns aber versprochen alle Grenzen uns wegzumachen.

    Wir sollen doch nicht sagen ich bin am Ende meiner Grenze und du hast wieder falsch verstanden.

    Freiheit für die Seele.
    Grenzen für das Ego.
    So nochmal.
    Alle Leute rufen auf der Straße wir wollen Feiheit, Frieden.

    Es heißt Freiheit für alle, Freiheit aber für alle Seelen nicht für die Egos. Das Ego ist ein wildes Tier, muß eingesperrt werden, muß die Grenze gesetzt werden. In diesem Raum setzt man seinem Ego Grenzen. Das Ego wird begrenzt. Das Ego wird eingesperrt. Deshalb du sagst es ist mir so eng hier.

    Ja das ist das Ego.
    Je mehr das Ego eingesperrt und eingegrenzt wird desto mehr Freiheit bekommt die Seele und du bekommst die wahre Freiheit zu spüren.

    Innerhalb eines kleinen Raumes fängst du an dann in so viele Welten zu reisen. Dein Ego ist in in einem gleichen Quadratmeterraum eingesperrt aber deine Seele unbegrenzt auf der Reise.
    Und nur so kannst du auf eine Reise in die Unendlichkeit eintreten wenn dein Ego in einem Raum eingegrenzt ist, eingesperrt ist.

    Tarikat und das Wandern mit dem Sheikh ist nicht einfach.
    Es fängt schwer an endet in Leichtigkeit in einer Erleichterung für alle Ewigkeit. Alleinsein mit dem Ego mit Leichtigkeit endet in Schwierigkeit für alle Ewigkeit.

    Niemand ist gezwungen mit dem Sheikh zu sein.
    Nein aber wenn du nicht gezwungen bist mit dem Sheikh zu sein dann bist du gezwungen mit deinem Ego zu sein und das wird wirklich weh tun für alle Ewigkeit.

    ...und/oder ein Fall für den Pferdepflüsterer.

  • Aber ein Pferd ist zum Reiten da ein Reittier.
    Wenn man sich etwas bemüht kann man auf  ein Pferd steigen und es auch reiten.

    Was ist mit einem Löwen? 
    Einem Drachen? 
    Ist ein Drache ein Reittier?
    – Nein -
    Ein Löwe?
    – Nein – sind sie nicht stark genug.

    Vielleicht sind sie stärker sogar aber sie lassen sich nicht reiten.
    Sie lassen nicht auf sich reiten. Das sind wahrhaftig wilde Tiere.

    Aber ein Pferd, ein wildes Pferd zu zähmen und zu reiten, obwohl das so schwer ist für einen Laien, dennoch leicht am Ende wenn man sich richtig bemüht.

    Einen Löwen zu reiten ist fast unmöglich.
    Wer das schafft bringt Wunder hervor.
    Und der Scheikh möchte nicht, daß ihr Pferde reitet - wilde Pferde - er möchte daß ihr Löwen reiten könnt und Drachen als Peitsche in der Hand Schlangen.

    So auf die Frage noch mal wo sind die Monster  die Schlangen und bissigen Tiere?
    Lerne sie reiten - lerne mit ihnen richtig umzugehen mit einer Schlange als Peitsche in der Hand und auf einem Löwen zu reiten wie einer unserer Großsheikhs.
    Er ritt auf einem Löwen und eine Peitsche war eine Schlange.
    Zuhause ließ er auf sich reiten von seiner Frau.
    Er machte sich zum Pferd seiner Frau.
    Draußen hat er einen Löwen geritten mit einer Schlange als Peitsche in der Hand. Zuhause hat er auf sich reiten lassen.
    Zuhause war er anders als Mann und die Frau wußte nicht auf wem sie saß. Wenn sie das gewußt hätte würde sie entweder vor Scham oder vor Angst flüchten und es ist ein anderes Bild für Euch.

    Fathia!

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