Spirituelle Konversationen von Sheikh Eşref Efendi
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Bismillahirrahmanirrahim

Die Polarität Allahs

Sheikh Eşref Efendi, Sufiland  29.02.2016
  • „Wer hat Pharao die Macht gegeben“, sagte Großsheikh. „Wer hat Pharao die Macht gegeben?

    Und wenn Allah jedem Einzelnen von uns die Macht und die Möglichkeiten geben würden, die er Pharao gegeben hat, dann würde jeder von uns mindestens so wie Pharao werden.
    Ohne Ausnahme“, hat er gesagt.

    Wir müssen dankbar sein, dass uns Allah so wenig Möglichkeiten gegeben hat. Wir wünschen uns mehr, wir wollen König sein und dies und das, aber wir können das nicht tragen.

    Wir wünschen uns alles Mögliche, aber das ist Feuer für uns. Deshalb kann auch keiner schnell heilig werden, weil er würde mit dieser Kraft der Wundermacht jeden, den er nicht mag, vernichten.

    Pharao war ein weiser Mensch, sagte Ibn Arabi ks, und er wusste was er da redet.
    In der Nacht hat er immer Tövbe gemacht, um Vergebung gebeten für den Tag. Denn am Tage musste er Pharao sein, in der Nacht war er Diener,
    Subhanallah. Wer weiß das?
    Alle Schriftgelehrten sagen, er war verbannt und verdammt für alle Ewigkeiten. In der Nacht hat er immer um Vergebung gebeten. Ich glaube an deinen Gott, sagte er.
    So ist er ertrunken - in der Niederwerfung.
    Wer in London ist, muss sich das anschauen.

    Und ohne Zweifel, als Zeichen unserer Macht und Göttlichkeit, sagt Allah, werden wir ihn so wie er ertrunken ist, wieder zu den Menschen zurück-schicken und sie werden ihn so, wie er ist, zu sehen bekommen, als Wunder unserer Macht.
    Und in London im Britischen Museum: Er ist so in der Niederwerfung, Haut ist da und sogar noch Haare.
    Und 3000 Jahre ungefähr war er im Meer. Das kann nicht sein, dass kein Fisch ihn gefressen hat. Und im Qur’an steht, dann haben ihn die Wellen an den Strand hier gespült.

  • Ich glaube Anfang des 19. Jh haben sie ihn gefunden, da muss man sich nochmal erkundigen.

    Wir sind alle Produkte von Allahs Wissen.

    Wir sind Geschöpfe der Weisheit und des göttlichen Wissens.
    Und weil Allah Pro-Kontra-Wissen besitzt, sind wir unterschiedlich.
    Und wir sind Pro-Kontra.

    Mit meiner Meinung gegen deine Meinung, dein Wissen gegen mein Wissen, deine Gedanken gegen meine Gedanken, deine Vorstellung gegen meine Vorstellung usw.

    Aber das ist alles von dem Einen.

    Und Ibn Arabi ks hat gesagt: „Auf meinen spirituellen Entdeckungsreisen hat mich Allah immer höher und in einen Palast reingebracht und da waren endlose Zimmer. In einem Zimmer waren 70 Zimmer. In jedem Zimmer waren 70 Schatztruhen des Wissens. Und innerhalb jeder Schatztruhe waren wieder 70 Schatztruhen drin, mit unterschiedlichsten Wissensarten. Und es waren 70 oder 70.000 Zimmer. Und in jedem Zimmer 70 Schatztruhen des Wissens und in jeder Schatztruhe 70 Schatztruhen des Wissens. Alles unvergleichbar miteinander.
    Und ich durfte in jede Schatztruhe reinschauen.
    Und als ich da wieder rauskam, war ich in Gefahr.
    Wenn ich meine Willenskraft nicht eingesetzt hätte, wäre ich sofort in die dunkle Seite reingegangen.

    Das dunkle Wissen und das Lichtwissen.
    Und beides gehört Allah.

    Und Imam Ghazali ks hat das auch gesagt.
    Er war ja 10 Jahre in Damaskus in der Tariqat, hat sich 10 Jahre zurückgezogen und bei einem Sheikh den Bund (Biat) genommen und dann hat er 10 Jahre Halvet (Rückzug) gemacht und da hat er spirituelle Stufen bekommen.

  • Und er sagte: „Allah hat mir so viel Wissen gegeben, Pro-Contra-Wissen, ich kann alle Philosophen dieser Welt mit meinem Wissen runter machen. Ich kann die Einheit Allahs so beweisen und sie so klein und lächerlich machen und alle ihre Argumente vernichten.

    Niemand kann gegen mich mit seinen Argumenten ankommen. Und ich kann mich auf die andere Seite stellen, zu den Philosophen.
    Und alle Schriftgelehrten mögen zu mir kommen und sollen sie mir die Einheit Allah beweisen. Ich würde mit meinem Wissen die Argumente der Gegenseite niederschmettern und beweisen, dass es Allah nicht gibt.“

    Das ist Pro-Contra. Wer das beherrscht!

    „Das Wissen über jede Art von schwarzer Magie habe ich bekommen, über Alchemie, alles was die Hindus so machen. Ich kann sie mit meinem Wissen so klein machen, ich beherrsche alles, was sie beherrschen. Das Dunkle und das Heilvolle. Und das alles von Allah.“

    Von wem hat Shaitan sein Wissen?
    Von Allah, das ist es.

    Jeder von uns besteht aus Namen Gottes, einer Zusammenstellung seiner Attribute.
    Und je nachdem, welcher Name bei uns wie schwerwiegend reflektiert, sind wir.

    Einer Rahman, so liebevoll usw. und der andere Jabbar – er ist dann wie Pharao, ein Tyrann.
    Und Shaitan hat nur eine Eigenschaft: Al-Müzill: Der Betrüger, der Hinterhältige, der Listige, der Intrigant.
    Das ist auch ein Name, eine Gnade Gottes.
    Denn auch diese Intrigen, das Wissen über Intrigen, muss von irgendjemand kommen. Und das ist bei ihm ganz stark, das ist sein Hauptattribut.
    Wir alle haben das auch, deshalb können wir auch bisschen link sein.
    Erkenne dich selbst und erkenne deinen Schöpfer.

  • Und wenn jemand zu barmherzig ist, weil al-Rahman ganz stark reflektiert, dann muss man das bremsen. Denn dann wird es zu barmherzig und das ist wieder falsche Barmherzigkeit. Und das kommt dich dann teuer zu stehen. Du kannst nicht bei jedem barmherzig sein und nicht in jedem Fall.

    Manchmal muss man versteckte Barmherzigkeit beweisen, wie Allah.
    So viele Leute flüchten und sie tun uns leid, wie viele Kinder da sterben aber Allah tut das nicht leid. Uns tut das leid, aber das ist falsche Barmherzigkeit.

    - Bamboo Efendi: Kennen Sie die Geschichte von Sheikh Naqshaband, als er sich in die Mühle eingespannt hat?
    In Bukhara war totale Dürre über Jahre lang und sie hatten dort nichts mehr zu essen. Und da kamen sie immer zu Sheikh Naqshaband und sagten:
    „Mach Dua für uns, mach was für uns, wir verhungern hier alle.

    Es war ziemlich schlimm gewesen und die Kinder starben auch schon alle. Und da hat er gesagt, okay, sammelt alle Körner, die ihr noch findet, ein, und bringt sie zur Stadtmühle. Und dann hat er sich da selber eingespannt, statt dem Esel und die haben diese Körner rein getan.
    Und er ist dann solange gegangen, bis alle ihr Mehl hatten fürs Brotbacken. Hat also ein Wunder gezeigt.
    Und als er fertig war, kam der Jibril oder sein Großsheikh, irgendwer jedenfalls hat ihm eine Ansage gemacht und sagte: „Bist denn du barmherziger als der Barmherzige?“
    Von da an haben die Naqshbandis keine Wunder mehr gezeigt, außer auf Befehl von Allah.

    SEE: Also er hat nicht gewartet, dass Allah sagt, „zeig Wunder“, er hat ohne direkte Aufforderung von Allah gehandelt, hat von sich aus reagiert, weil das Volk ihm leid getan hat.
    Deshalb haben wir gesagt, man darf nicht mit Macht umgehen, wie man es gerne hätte oder wie man fühlt, ohne Autorisierung Allahs.
    Entweder Kopf ab oder zu großzügig sein?

  • Nein, man muss immer abwarten auf ein Zeichen von Allah, auf seine Erlaubnis.

    Bamboo Efendi: Und er sagte auch, wenn ich euch sagen würde, wie barmherzig der Barmherzige ist, dann würdet ihr gar nichts mehr machen.

    SEE: Er kennt uns. Ihr werdet das nie erfahren, wie barmherzig Allah ist (lacht).

  • „Wer hat Pharao die Macht gegeben“, sagte Großsheikh. „Wer hat Pharao die Macht gegeben?

    Und wenn Allah jedem Einzelnen von uns die Macht und die Möglichkeiten geben würden, die er Pharao gegeben hat, dann würde jeder von uns mindestens so wie Pharao werden.
    Ohne Ausnahme“, hat er gesagt.

    Wir müssen dankbar sein, dass uns Allah so wenig Möglichkeiten gegeben hat. Wir wünschen uns mehr, wir wollen König sein und dies und das, aber wir können das nicht tragen.

    Wir wünschen uns alles Mögliche, aber das ist Feuer für uns. Deshalb kann auch keiner schnell heilig werden, weil er würde mit dieser Kraft der Wundermacht jeden, den er nicht mag, vernichten.

    Pharao war ein weiser Mensch, sagte Ibn Arabi ks, und er wusste was er da redet.
    In der Nacht hat er immer Tövbe gemacht, um Vergebung gebeten für den Tag. Denn am Tage musste er Pharao sein, in der Nacht war er Diener,
    Subhanallah. Wer weiß das?
    Alle Schriftgelehrten sagen, er war verbannt und verdammt für alle Ewigkeiten. In der Nacht hat er immer um Vergebung gebeten. Ich glaube an deinen Gott, sagte er.
    So ist er ertrunken - in der Niederwerfung.
    Wer in London ist, muss sich das anschauen.

    Und ohne Zweifel, als Zeichen unserer Macht und Göttlichkeit, sagt Allah, werden wir ihn so wie er ertrunken ist, wieder zu den Menschen zurück-schicken und sie werden ihn so, wie er ist, zu sehen bekommen, als Wunder unserer Macht.
    Und in London im Britischen Museum: Er ist so in der Niederwerfung, Haut ist da und sogar noch Haare.
    Und 3000 Jahre ungefähr war er im Meer. Das kann nicht sein, dass kein Fisch ihn gefressen hat. Und im Qur’an steht, dann haben ihn die Wellen an den Strand hier gespült.

  • Ich glaube Anfang des 19. Jh haben sie ihn gefunden, da muss man sich nochmal erkundigen.

    Wir sind alle Produkte von Allahs Wissen.

    Wir sind Geschöpfe der Weisheit und des göttlichen Wissens.
    Und weil Allah Pro-Kontra-Wissen besitzt, sind wir unterschiedlich.
    Und wir sind Pro-Kontra.

    Mit meiner Meinung gegen deine Meinung, dein Wissen gegen mein Wissen, deine Gedanken gegen meine Gedanken, deine Vorstellung gegen meine Vorstellung usw.

    Aber das ist alles von dem Einen.

    Und Ibn Arabi ks hat gesagt: „Auf meinen spirituellen Entdeckungsreisen hat mich Allah immer höher und in einen Palast reingebracht und da waren endlose Zimmer. In einem Zimmer waren 70 Zimmer. In jedem Zimmer waren 70 Schatztruhen des Wissens. Und innerhalb jeder Schatztruhe waren wieder 70 Schatztruhen drin, mit unterschiedlichsten Wissensarten. Und es waren 70 oder 70.000 Zimmer. Und in jedem Zimmer 70 Schatztruhen des Wissens und in jeder Schatztruhe 70 Schatztruhen des Wissens. Alles unvergleichbar miteinander.
    Und ich durfte in jede Schatztruhe reinschauen.
    Und als ich da wieder rauskam, war ich in Gefahr.
    Wenn ich meine Willenskraft nicht eingesetzt hätte, wäre ich sofort in die dunkle Seite reingegangen.

    Das dunkle Wissen und das Lichtwissen.
    Und beides gehört Allah.

    Und Imam Ghazali ks hat das auch gesagt.
    Er war ja 10 Jahre in Damaskus in der Tariqat, hat sich 10 Jahre zurückgezogen und bei einem Sheikh den Bund (Biat) genommen und dann hat er 10 Jahre Halvet (Rückzug) gemacht und da hat er spirituelle Stufen bekommen.

  • Und er sagte: „Allah hat mir so viel Wissen gegeben, Pro-Contra-Wissen, ich kann alle Philosophen dieser Welt mit meinem Wissen runter machen. Ich kann die Einheit Allahs so beweisen und sie so klein und lächerlich machen und alle ihre Argumente vernichten.

    Niemand kann gegen mich mit seinen Argumenten ankommen. Und ich kann mich auf die andere Seite stellen, zu den Philosophen.
    Und alle Schriftgelehrten mögen zu mir kommen und sollen sie mir die Einheit Allah beweisen. Ich würde mit meinem Wissen die Argumente der Gegenseite niederschmettern und beweisen, dass es Allah nicht gibt.“

    Das ist Pro-Contra. Wer das beherrscht!

    „Das Wissen über jede Art von schwarzer Magie habe ich bekommen, über Alchemie, alles was die Hindus so machen. Ich kann sie mit meinem Wissen so klein machen, ich beherrsche alles, was sie beherrschen. Das Dunkle und das Heilvolle. Und das alles von Allah.“

    Von wem hat Shaitan sein Wissen?
    Von Allah, das ist es.

    Jeder von uns besteht aus Namen Gottes, einer Zusammenstellung seiner Attribute.
    Und je nachdem, welcher Name bei uns wie schwerwiegend reflektiert, sind wir.

    Einer Rahman, so liebevoll usw. und der andere Jabbar – er ist dann wie Pharao, ein Tyrann.
    Und Shaitan hat nur eine Eigenschaft: Al-Müzill: Der Betrüger, der Hinterhältige, der Listige, der Intrigant.
    Das ist auch ein Name, eine Gnade Gottes.
    Denn auch diese Intrigen, das Wissen über Intrigen, muss von irgendjemand kommen. Und das ist bei ihm ganz stark, das ist sein Hauptattribut.
    Wir alle haben das auch, deshalb können wir auch bisschen link sein.
    Erkenne dich selbst und erkenne deinen Schöpfer.

  • Und wenn jemand zu barmherzig ist, weil al-Rahman ganz stark reflektiert, dann muss man das bremsen. Denn dann wird es zu barmherzig und das ist wieder falsche Barmherzigkeit. Und das kommt dich dann teuer zu stehen. Du kannst nicht bei jedem barmherzig sein und nicht in jedem Fall.

    Manchmal muss man versteckte Barmherzigkeit beweisen, wie Allah.
    So viele Leute flüchten und sie tun uns leid, wie viele Kinder da sterben aber Allah tut das nicht leid. Uns tut das leid, aber das ist falsche Barmherzigkeit.

    - Bamboo Efendi: Kennen Sie die Geschichte von Sheikh Naqshaband, als er sich in die Mühle eingespannt hat?
    In Bukhara war totale Dürre über Jahre lang und sie hatten dort nichts mehr zu essen. Und da kamen sie immer zu Sheikh Naqshaband und sagten:
    „Mach Dua für uns, mach was für uns, wir verhungern hier alle.

    Es war ziemlich schlimm gewesen und die Kinder starben auch schon alle. Und da hat er gesagt, okay, sammelt alle Körner, die ihr noch findet, ein, und bringt sie zur Stadtmühle. Und dann hat er sich da selber eingespannt, statt dem Esel und die haben diese Körner rein getan.
    Und er ist dann solange gegangen, bis alle ihr Mehl hatten fürs Brotbacken. Hat also ein Wunder gezeigt.
    Und als er fertig war, kam der Jibril oder sein Großsheikh, irgendwer jedenfalls hat ihm eine Ansage gemacht und sagte: „Bist denn du barmherziger als der Barmherzige?“
    Von da an haben die Naqshbandis keine Wunder mehr gezeigt, außer auf Befehl von Allah.

    SEE: Also er hat nicht gewartet, dass Allah sagt, „zeig Wunder“, er hat ohne direkte Aufforderung von Allah gehandelt, hat von sich aus reagiert, weil das Volk ihm leid getan hat.
    Deshalb haben wir gesagt, man darf nicht mit Macht umgehen, wie man es gerne hätte oder wie man fühlt, ohne Autorisierung Allahs.
    Entweder Kopf ab oder zu großzügig sein?

  • Nein, man muss immer abwarten auf ein Zeichen von Allah, auf seine Erlaubnis.

    Bamboo Efendi: Und er sagte auch, wenn ich euch sagen würde, wie barmherzig der Barmherzige ist, dann würdet ihr gar nichts mehr machen.

    SEE: Er kennt uns. Ihr werdet das nie erfahren, wie barmherzig Allah ist (lacht).

  • „Wer hat Pharao die Macht gegeben“, sagte Großsheikh. „Wer hat Pharao die Macht gegeben?

    Und wenn Allah jedem Einzelnen von uns die Macht und die Möglichkeiten geben würden, die er Pharao gegeben hat, dann würde jeder von uns mindestens so wie Pharao werden.
    Ohne Ausnahme“, hat er gesagt.

    Wir müssen dankbar sein, dass uns Allah so wenig Möglichkeiten gegeben hat. Wir wünschen uns mehr, wir wollen König sein und dies und das, aber wir können das nicht tragen.

    Wir wünschen uns alles Mögliche, aber das ist Feuer für uns. Deshalb kann auch keiner schnell heilig werden, weil er würde mit dieser Kraft der Wundermacht jeden, den er nicht mag, vernichten.

    Pharao war ein weiser Mensch, sagte Ibn Arabi ks, und er wusste was er da redet.
    In der Nacht hat er immer Tövbe gemacht, um Vergebung gebeten für den Tag. Denn am Tage musste er Pharao sein, in der Nacht war er Diener,
    Subhanallah. Wer weiß das?
    Alle Schriftgelehrten sagen, er war verbannt und verdammt für alle Ewigkeiten. In der Nacht hat er immer um Vergebung gebeten. Ich glaube an deinen Gott, sagte er.
    So ist er ertrunken - in der Niederwerfung.
    Wer in London ist, muss sich das anschauen.

    Und ohne Zweifel, als Zeichen unserer Macht und Göttlichkeit, sagt Allah, werden wir ihn so wie er ertrunken ist, wieder zu den Menschen zurück-schicken und sie werden ihn so, wie er ist, zu sehen bekommen, als Wunder unserer Macht.
    Und in London im Britischen Museum: Er ist so in der Niederwerfung, Haut ist da und sogar noch Haare.
    Und 3000 Jahre ungefähr war er im Meer. Das kann nicht sein, dass kein Fisch ihn gefressen hat. Und im Qur’an steht, dann haben ihn die Wellen an den Strand hier gespült.

  • Ich glaube Anfang des 19. Jh haben sie ihn gefunden, da muss man sich nochmal erkundigen.

    Wir sind alle Produkte von Allahs Wissen.

    Wir sind Geschöpfe der Weisheit und des göttlichen Wissens.
    Und weil Allah Pro-Kontra-Wissen besitzt, sind wir unterschiedlich.
    Und wir sind Pro-Kontra.

    Mit meiner Meinung gegen deine Meinung, dein Wissen gegen mein Wissen, deine Gedanken gegen meine Gedanken, deine Vorstellung gegen meine Vorstellung usw.

    Aber das ist alles von dem Einen.

    Und Ibn Arabi ks hat gesagt: „Auf meinen spirituellen Entdeckungsreisen hat mich Allah immer höher und in einen Palast reingebracht und da waren endlose Zimmer. In einem Zimmer waren 70 Zimmer. In jedem Zimmer waren 70 Schatztruhen des Wissens. Und innerhalb jeder Schatztruhe waren wieder 70 Schatztruhen drin, mit unterschiedlichsten Wissensarten. Und es waren 70 oder 70.000 Zimmer. Und in jedem Zimmer 70 Schatztruhen des Wissens und in jeder Schatztruhe 70 Schatztruhen des Wissens. Alles unvergleichbar miteinander.
    Und ich durfte in jede Schatztruhe reinschauen.
    Und als ich da wieder rauskam, war ich in Gefahr.
    Wenn ich meine Willenskraft nicht eingesetzt hätte, wäre ich sofort in die dunkle Seite reingegangen.

    Das dunkle Wissen und das Lichtwissen.
    Und beides gehört Allah.

    Und Imam Ghazali ks hat das auch gesagt.
    Er war ja 10 Jahre in Damaskus in der Tariqat, hat sich 10 Jahre zurückgezogen und bei einem Sheikh den Bund (Biat) genommen und dann hat er 10 Jahre Halvet (Rückzug) gemacht und da hat er spirituelle Stufen bekommen.

  • Und er sagte: „Allah hat mir so viel Wissen gegeben, Pro-Contra-Wissen, ich kann alle Philosophen dieser Welt mit meinem Wissen runter machen. Ich kann die Einheit Allahs so beweisen und sie so klein und lächerlich machen und alle ihre Argumente vernichten.

    Niemand kann gegen mich mit seinen Argumenten ankommen. Und ich kann mich auf die andere Seite stellen, zu den Philosophen.
    Und alle Schriftgelehrten mögen zu mir kommen und sollen sie mir die Einheit Allah beweisen. Ich würde mit meinem Wissen die Argumente der Gegenseite niederschmettern und beweisen, dass es Allah nicht gibt.“

    Das ist Pro-Contra. Wer das beherrscht!

    „Das Wissen über jede Art von schwarzer Magie habe ich bekommen, über Alchemie, alles was die Hindus so machen. Ich kann sie mit meinem Wissen so klein machen, ich beherrsche alles, was sie beherrschen. Das Dunkle und das Heilvolle. Und das alles von Allah.“

    Von wem hat Shaitan sein Wissen?
    Von Allah, das ist es.

    Jeder von uns besteht aus Namen Gottes, einer Zusammenstellung seiner Attribute.
    Und je nachdem, welcher Name bei uns wie schwerwiegend reflektiert, sind wir.

    Einer Rahman, so liebevoll usw. und der andere Jabbar – er ist dann wie Pharao, ein Tyrann.
    Und Shaitan hat nur eine Eigenschaft: Al-Müzill: Der Betrüger, der Hinterhältige, der Listige, der Intrigant.
    Das ist auch ein Name, eine Gnade Gottes.
    Denn auch diese Intrigen, das Wissen über Intrigen, muss von irgendjemand kommen. Und das ist bei ihm ganz stark, das ist sein Hauptattribut.
    Wir alle haben das auch, deshalb können wir auch bisschen link sein.
    Erkenne dich selbst und erkenne deinen Schöpfer.

  • Und wenn jemand zu barmherzig ist, weil al-Rahman ganz stark reflektiert, dann muss man das bremsen. Denn dann wird es zu barmherzig und das ist wieder falsche Barmherzigkeit. Und das kommt dich dann teuer zu stehen. Du kannst nicht bei jedem barmherzig sein und nicht in jedem Fall.

    Manchmal muss man versteckte Barmherzigkeit beweisen, wie Allah.
    So viele Leute flüchten und sie tun uns leid, wie viele Kinder da sterben aber Allah tut das nicht leid. Uns tut das leid, aber das ist falsche Barmherzigkeit.

    - Bamboo Efendi: Kennen Sie die Geschichte von Sheikh Naqshaband, als er sich in die Mühle eingespannt hat?
    In Bukhara war totale Dürre über Jahre lang und sie hatten dort nichts mehr zu essen. Und da kamen sie immer zu Sheikh Naqshaband und sagten:
    „Mach Dua für uns, mach was für uns, wir verhungern hier alle.

    Es war ziemlich schlimm gewesen und die Kinder starben auch schon alle. Und da hat er gesagt, okay, sammelt alle Körner, die ihr noch findet, ein, und bringt sie zur Stadtmühle. Und dann hat er sich da selber eingespannt, statt dem Esel und die haben diese Körner rein getan.
    Und er ist dann solange gegangen, bis alle ihr Mehl hatten fürs Brotbacken. Hat also ein Wunder gezeigt.
    Und als er fertig war, kam der Jibril oder sein Großsheikh, irgendwer jedenfalls hat ihm eine Ansage gemacht und sagte: „Bist denn du barmherziger als der Barmherzige?“
    Von da an haben die Naqshbandis keine Wunder mehr gezeigt, außer auf Befehl von Allah.

    SEE: Also er hat nicht gewartet, dass Allah sagt, „zeig Wunder“, er hat ohne direkte Aufforderung von Allah gehandelt, hat von sich aus reagiert, weil das Volk ihm leid getan hat.
    Deshalb haben wir gesagt, man darf nicht mit Macht umgehen, wie man es gerne hätte oder wie man fühlt, ohne Autorisierung Allahs.
    Entweder Kopf ab oder zu großzügig sein?

  • Nein, man muss immer abwarten auf ein Zeichen von Allah, auf seine Erlaubnis.

    Bamboo Efendi: Und er sagte auch, wenn ich euch sagen würde, wie barmherzig der Barmherzige ist, dann würdet ihr gar nichts mehr machen.

    SEE: Er kennt uns. Ihr werdet das nie erfahren, wie barmherzig Allah ist (lacht).

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