Pressemitteilungen

Sheikh Esref Efendi im Capitol

Pressemitteilung 17.02.2016

Sufi-Zentrum Rabbaniyya

 

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Sheikh Eşref Efendi fordert „Werte-Renaissance“ im US-Kapitol


WASHINGTON D.C. / EIGELTINGEN, Jan./Feb. 2026 – – Auf offizielle Einladung von Pastor Mark Burns, dem geistlichen Berater von US-Präsident Donald Trump, reiste Sheikh Eşref Efendi, das Oberhaupt des in Eigeltingen-Reute ansässigen Sufi-Zentrums Rabbaniyya, kürzlich in die Vereinigten Staaten und setzte im Herzen der US-Demokratie ein weltweit beachtetes Zeichen für den Frieden. [...]

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Anlässlich der Internationalen Religionsfreiheit-Woche und der von Pastor Mark Burns initiierten internationalen Konferenz United in Liberty: The Rise of Spiritual Diplomats hielt Sheikh Eşref Efendi zwei richtungsweisende Reden im Capitol Hill der amerikanischen Hauptstadt. Dabei forderte er nicht nur eine strukturelle Reform der internationalen Politik, sondern adressierte auch eine scharfe Mahnung an die Weltreligionen selbst.


1. Kampf gegen den „Virus des Extremismus“ & Rückbesinnung
Sheikh Eşref Efendi mahnte, dass wahrer Frieden nur möglich sei, wenn sich die Religionsgemeinschaften vom „Virus des Extremismus“ befreien.

Er forderte:

•  Konsequente Selbstreinigung: Religiöse Führer müssen die Ketten der Radikalisierung in den eigenen Reihen sprengen.

•  Rückkehr zum göttlichen Kodex: Die Einhaltung der „Goldenen Regeln“ von Islam, Judentum und Christentum ist die Basis für eine Allianz der Gläubigen und das unverzichtbare ethische Fundament einer globalen Friedensordnung.

 

2. Religionsfreiheit als elementares Grundrecht
Der Sheikh definierte Glaubensfreiheit als universelles Recht, das über staatlicher Verfügungsgewalt steht. Unter Berufung auf den Koran verdeutlichte er, dass Pluralismus ein unantastbarer Teil der menschlichen Würde ist.


3. Vision: Das „House of the Believers“
Zur Institutionalisierung der Werte schlägt er vor:

•  Ein „House of the Believers“ bei der UN, in dem spirituelle Autoritäten als Korrektiv zur Politik wirken.

•  Eine „Allianz der Gläubigen“ (Rabbaniyyun), die konfessionelle Trennung überwindet.

 

4. Appell an die Weltführung
In einem Schreiben an den US-Präsidenten unterstrich Sheikh Eşref Efendi, dass Politik ohne Spiritualität (die „Seele“ der Menschheit) keinen dauerhaften Frieden schaffen kann. Es gelte, die Interessen der gesamten Menschheit über nationale Interessen zu stellen.
Impuls für Deutschland: Wertebasierte Integration als Staatsressource
Für Deutschlands Entscheidungsträger liefert dieser Vorstoß einen Schlüssel zu echtem gesellschaftlichem Zusammenhalt. Sheikh Eşref Efendi verdeutlicht, dass authentische Spiritualität als „Friedensstifterin“ wirkt und politische Extremismen neutralisiert. Das Sufi-Zentrum Rabbaniyya bietet deutschen Institutionen eine Zusammenarbeit an, die Integration als gemeinsame gesellschaftliche Verantwortung versteht und zur Stärkung der demokratischen Grundordnung beiträgt.

Humboldt Forum

Pressemitteilung 18.07.2022
Sufi-Zentrum Rabbaniyya

 

"Europas größtes Kulturzentrum im Alten Schloss in Berlin eröffnet am 17. September 2022 seine Ausstellungsräume zum Islam.  

In Kooperation mit dem Humboldt Forum und dem Ethnologischen Museum Berlin hat das Sufi-Zentrum Rabbaniyya die große Ehre, im Rahmen des Ausstellungsmoduls "Mystische Dimensionen des Islam" das Erbe von Mawlana Sheikh Nazım in Alltagsobjekten des Ehrenwerten Naqshbandiyya Ordens auszustellen. [...]
 

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Eine solche Kooperation findet zum ersten Mal in der Geschichte der Sufi-Orden statt. Historische Kleidungsstücke wie die "Sikke", die Sheikh Nazım als Ehrengeste vom Oberhaupt des Mevlevi-Ordens erhielt bis hin zu digitalen Dhikr-Zählern, werden für die nächsten 5 Jahre die neuen Wände des Alten Schlosses in Berlin schmücken.

Kuratiert wird die Ausstellung von der Ordensbeauftragten und Vorsitzenden Hajja Feride F. G.-Gençaslan, die auch für alle zukünftigen Veranstaltungen des Sufi-Zentrums Rabbaniyya im Humboldt Forum verantwortlich sein wird.

Bereits zur Eröffnung am 17. September wird das Sufi-Zentrum Rabbaniyya  mit traditionellen Gesängen, drehenden Derwischen und spirituellen Weisheiten im Humboldt Forum einladen, in die Mystik des Orients einzutauchen.

Das Oberhaupt des Ordens, Mawlana Sheikh Mehmed Adil Naqshbandi, wird aus Istanbul anreisen, um an der Eröffnungsfeier mit einer Ansprache teilzunehmen.

Außerhalb der aktuellen Ausstellung gibt es jeden ersten Freitag im Monat den Sufi-Abend Berlin im Internationalen Kulturcentrum ufaFabrik, zum Begegnen und Kennenlernen."

Friedensaufruf

Pressemitteilung 07.03.2022

Berliner Forum der Religionen

 

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Stehen wir gemeinsam auf

Verlautbarung des Koordinierungskreises des Berliner Forums der Religionen zum Krieg in der Ukraine

„Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden“, heißt es in der Präambel der UNESCO-Verfassung, verabschiedet in London am 16. November 1945. Und in den teils Jahrtausende alten religiösen Traditionen der Menschheit wird die Goldene Regel so oder ähnlich formuliert: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“ [...]

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Auf der Basis dieses Weltethos‘ verurteilen wir jedwede Form von Gewalt.

Aus unserer Glaubensüberzeugung heraus wenden wir uns gegen Einstellungen, die Misstrauen, Hass, Neid, den Wunsch, andere zu unterwerfen, und den Impuls, anderes Leben zu töten, begünstigen.

Als Berlinerinnen und Berliner aus den unterschiedlichsten in Berlin beheimateten Religionen arbeiten wir vielmehr daran, Hass in Mitgefühl, Zerstörung in Kreativität und Misstrauen in Vertrauen zu verwandeln.

Den ersten Schritt zum Frieden gehen wir, wenn wir uns bemühen, einen anderen Menschen zu verstehen, und mit ihm zusammen wirken, selbst wenn dieser Mensch anders ist als wir.

Wir beten und meditieren ausnahmslos für alle Kinder, Frauen und Männer, die in diesen Konflikt involviert sind.

Die Würde und Heiligkeit jedes einzelnen Lebens dürfen nicht verletzt werden.

Deshalb rufen wir die Verantwortlichen in der Ukraine und in Russland dazu auf, sich der grundlegenden Werte ihrer Religionen und Weltanschauungen bewusst zu werden und für den Frieden einzustehen.

Besonders in Krisenzeiten ist es wichtig, dass wir unseren Verstand und unser Herz sprechen lassen. Jetzt beweist sich unser Glaube. Stehen wir gemeinsam für ein Leben in Frieden auf!